Die Frage nach der Rohasche im Hundefutter

Die Frage nach der Rohasche im Hundefutter beschäftigt viele Hundebesitzer, die ihren Vierbeinern die bestmögliche Ernährung bieten möchten. Rohasche bezeichnet den Gehalt an anorganischen Substanzen, die in der Tiernahrung enthalten sind. Dies umfasst essentielle Mineralstoffe, die für die Gesundheit von Hunden wichtig sind. In diesem Artikel beleuchten wir, wie viel Rohasche in Hundefutter enthalten sein sollte, was Rohasche bedeutet und welche Inhaltsstoffe vermieden werden sollten.

Was bedeutet Rohasche bei Hundefutter?

Rohasche ist ein Begriff, der in der Fütterung von Hunden und Katzen verwendet wird, um die Menge an Mineralstoffen in der Nahrung anzugeben. Diese Mineralstoffe sind anorganische Substanzen, die nach der Verbrennung aller organischen Bestandteile des Futters übrig bleiben. Daher wird der Begriff auch oft als „Ascherückstand“ oder „anorganischer Stoff“ bezeichnet. Es ist wichtig zu wissen, dass angemessene Mengen an Rohasche im Hundefutter notwendig sind, da sie essentielle Nährstoffe wie Calcium, Phosphor und Natrium enthalten, die für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Hunden unerlässlich sind.

Wie viel Rohasche ist gesund für Hunde?

Laut den Vorgaben des Futtermittelrechts müssen Produkte mindestens 40% Rohasche enthalten, um als solche bezeichnet zu werden. In der Regel liegt der Rohasche-Anteil in Trockenfutter für Hunde und Katzen zwischen 5 und 8%.

Lebensmittel Rohaschegehalt
Trockenfutter (Hund) 5-8%
Ungeschälter Reis 5%
Polierter Reis 0,5%

Dies zeigt, dass qualitativ hochwertiges Hundefutter in der Regel einen gewissen Rohaschegehalt aufweisen sollte, um die wertvollen Mineralien zu liefern, die für die Tiergesundheit wichtig sind.

Ist Rohasche gut oder schlecht für Hunde?

Rohasche wird als ein gesunder Bestandteil des Hundefutters angesehen. Sie enthält hauptsächlich Mineralstoffe, die vom Hundekörper in vielen biologischen Prozessen benötigt werden. Zu den in der Rohasche enthaltenen Nährstoffen gehören neben Calcium und Phosphor auch Spurenelemente wie Eisen, Jod und Zink. Diese Elemente sind hochverwertbar und tragen dazu bei, verschiedene Funktionen im Körper des Hundes zu unterstützen, wie zum Beispiel das Wachstum, die Immunität und die Knochenstärke.

Zusätzliche Inhaltsstoffe im Hundefutter

Nicht nur die Rohasche ist von Bedeutung, auch die weiteren Inhaltsstoffe sollten sorgfältig ausgewählt werden. Es gibt bestimmte Zutaten, die nicht im Hundefutter enthalten sein sollten, da sie der Gesundheit des Hundes schaden können. Dazu zählen:

  • Farbstoffe
  • Aromastoffe
  • Geschmacksverstärker
  • zugesetzter Zucker (z.B. Melasse, Dextrose)

Pflanzliche Nebenerzeugnisse wie Rübenschnitzel sollten ebenfalls vermieden werden, da sie oft von minderer Qualität sind und die Nährstoffdichte des Futters verringern können. Eine sorgfältige Auswahl hochwertiger Inhaltsstoffe ist somit entscheidend, um eine ausgewogene Ernährung für Hunde zu gewährleisten.